Investitur Pfarrer Joachim Wassermann

Ein gelungenes Fest in herzlicher Atmosphäre, mit Kirchengemeinde, Familie und Freunden war die Investitur von Pfarrer Joachim Wassermann am Sonntag.

Zum Gottesdienst war die Nikolauskirche so gut gefüllt, dass die Liedblätter ausgingen. „Er ist längst kein Unbekannter mehr in Ottenhausen, er hat bereits erste Spuren hinterlassen“, begrüßte Dekan Joachim Botzenhardt die Gottesdienstbesucher und erläuterte, dass Wassermann nun nach dreijährigem „Bewährungsdienst“ dauerhaft in das schöne Amt des Gemeindepfarrers eingeführt würde. Über dessen freundliche Art, sein ansteckendes Lachen und über eine intensive erste Zeit resümierte der Dekan und betonte, die Gemeinde sei wichtige Begleitung für ihren Hirten: „Die Gemeinde, das sind Sie!“ So verpflichtete er Wassermann auf sein Amt als Ottenhäuser Gemeindepfarrer ebenso wie als Seelsorger für die Klinik Neuenbürg, deren Betreuung 25 Prozent seines Dienstauftrages ausmacht.

Bereits der erste Liedbeitrag des musikalisch umrahmenden „Liederkranz“, „Am Anfang war das Wort“, Eigenkomposition von Chorleiter Bernd Philippsen, wurde mit spontanem Applaus belohnt.

Als Investiturzeugen gaben die Laienvorsitzende des Kirchengemeinderates, Jutta Zink, und Wassermanns älterer Bruder Clemens dem nun offiziellen Gemeindepfarrer Worte der Begleitung und Wertschätzung mit auf den weiteren Weg.

Mit einem jubilierenden „Hallelujah“ schloss der „Liederkranz“ den Gottesdienst nach eineinhalb Stunden.

Der überwiegende Teil der Gottesdienstgäste folgte der Einladung ins evangelische Gemeindehaus, wo man sich mit Kaffee und bunten Häppchen stärken und dem Liedbeitrag des Kindergartens „Wirbelwind“ mit Leiterin Sarah Pillin lauschen konnte, „Einfach spitze, dass du da bist!“ Horst Reiser, stellvertretender Bürgermeister, brachte die Glückwünsche der bürgerlichen Gemeinde, Jürgen Treiber die der Ottenhäuser Vereine und Institutionen. Von allen gemeinsam überreichte er einen jungen Apfelbaum und einen Stab dazu, der symbolisch für den Halt stehen solle, den Wassermann samt Familie an der Ottenhäuser Kirchengemeinde und in der guten Zusammenarbeit mit den Vereinen finden möge. Die Hauskreise sangen dem Gemeindepfarrer „Ich verlass dich nicht“ zu, und Chris Klinke und Markus Hauf sprachen freundschaftlich-verbundene Worte im Namen des Evangelischen Jugendwerks Neuenbürg. Den Reigen der Grußworte beschloss Gustav Bott für den Kirchengemeinderat, der Pfarrer Wassermann zusagte: „Es ist schön, mit dir zusammenzuarbeiten.“ Worauf Wassermann das Lob zurückgab: „Ihr habt mir von Anfang an Sicherheit und Freiraum zugleich gewährt.“ (weg)

Grußwort des Kirchengemeinderates zur Investitur

Die Tageslosung für den heutigen Tag passt gut
für die Arbeit des KGR.

In 1. Mose 2,7 steht
Der Herr hat dich gesegnet

in allen Werken deiner Hände.

Lieber Joachim,
3 Jahre dürfen wir nun mit dir Zusammenarbeiten
im Dienst der Gemeinde.
Drei Jahre, in denen wir uns als Kirchengemeinde
gefunden haben, weiterentwickeln durften
in denen wir als KGR nicht nur den
Verwaltungsauftrag wahrgenommen haben,
sondern auch den geistigen Impuls im Sinn unserer Arbeit gespürt
haben und spüren.

Und,
es ist ja erst der Anfang –
nach allem Umbauen, richten, konsolidieren,
Warten große Aufgaben auf uns, im Innern der Gemeinde,
wo wir wachsen und zusammenwachsen wollen,
neue Impulse setzen wollen für unsern Auftrag
den wir von Gott haben    

Und auch im langsam beginnenden Bewusstsein,
dass wir nicht alleine sind
sondern in Straubenhardt, Arnbach, Gräfenhausen,
Gleichgesinnte unterwegs sind,
die wir finden und wahrnehmen wollen.

Verschiedene Kräfte und Fähigkeiten sind ja
unterwegs in einer Kirchengemeinde,
die alle gilt es einzubinden, zu leiten.
und du hast uns begleitet, geleitet, gestärkt.

Bist, denke ich, auch selbst immer sicherer geworden
souveräner. Es ist schön mit dir zusammenzuarbeiten.

Herzlichen Dank für deine Impulse, Ideen, Engagement
und Freude über die weitere Zeit,
verbinden wir mit einer kleinen Gabe die ich im Namen
des KGR Ottenhausen dir gleich überreichen möchte.

Bei allem wissen wir:
wie es im zweiten Teil der Tageslosung steht

1. Korinther 3,7
So ist nun weder der etwas,

der pflanzt, noch der begießt,

sondern Gott, der das Gedeihen gibt.